Archive for April, 2009

Feedbackkultur im Job

Sonntag, April 26th, 2009

„Feedback is food for champions“ lautet eine bekannte Weisheit. Aber Arbeitsgruppen und Teams haben nur dann eine Chance zur Weiterentwicklung, wenn es eine Feedbackkultur gibt. Wird Feedback als lästige Pflicht oder gar als gegenseitiges Kritisieren empfunden verkehrt sich die positive Seite eines Feedback in ihr Gegenteil. Jeder der ein Feedback bekommt geht schon in eine Abwehrhaltung bevor das Feedback geäußert wurde.

Die folgenden Fragen helfen jedem, der eine Arbeitsgruppe oder ein Team leitet, eine klare Vorstellung von der Feedbackkultur  zu entwickeln.

Warum will ich im Projekt eine Feedbackkultur entwickeln? Sollen damit die Arbeitstechniken oder auch das Verhalten der Menschen verändert werden.

Wie oft soll Feedback gegeben werden? Soll Feedback regelmäßig nach jedem Meeting gegeben werden oder nur dann, wenn man merkt, dass es Probleme gibt.

Wer darf Wem ein Feedback geben? Ist es erwünscht, dass sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe oder die Teammitglieder untereinander Feedback geben.

Wie soll Feedback gegeben werden? Die Art und Weise wie ein Feedback gegeben wird bestimmt, was der Feedbacknehmer vom Feedback erwarten kann. Ist das Feedback ein Rat und eine Hinweise Dinge besser zu machen oder ist das Feedback ein Hinweis, die den Feedbacknehmer zum Überdenken seines Handelns anregen will.

Wo darf Feedback gegeben werden? Darf Feedback immer und überall gegeben werden oder ist es eine eher „intime“ Angelegenheit zwischen Feedbackgeber und Feedbacknehmer?

Sollen ein Arbeitsgruppen- oder Teamfeedback etabliert werden? Wie vertraulich müssen die Beteiligten dabei mit den Inhalten des Feedbacks umgehen?