Besprechung wie in alten Zeiten?

Die Besprechung beginnt mit einer förmlichen Eröffnung, die der Leiter zu einer ausgiebigen Selbstdarstellung nutzt. Dabei gibt er mehr oder weniger deutlich vor, welche Ergebnisse er erwartet. Angepasst Karrieristen stimmen ihm lebhaft zu und Bedenken werden lediglich indirekt formuliert. Die Besprechung endet dann mit den vom Besprechungsleiter vorgegebenen Beschlüssen oder notfalls mit mehr oder weniger fragwürdigen falschen Kompromissen.

Das war gestern. Heute sollten Besprechungen anders aussehen!

Sie sind nicht mehr Ausdruck einer Hierarchie, welche die Besprechungsteilnehmer lediglich als Statisten benötigt, sondern ein Arbeitsform, in der unterschiedliche Sichtweisen zur Lösung von Fragen, Problemen und zur Ideenfindung genutzt werden.

  • Eine neue effiziente Besprechungskultur erkennen Sie an den folgenden Merkmalen:
  • Der Besprechungsleiter gibt von der ersten Minute an die Besprechungsstruktur vor. Ergebnisse werden visualisiert.
  • Moderationstechniken werden genutzt, um die Teilnehmer zu aktivieren.
  • Kleingruppen werden gebildet, um Details zu besprechen.
  • Ein Feedback am Ende der Besprechung ist ein Muss.
  • Und wenn der Besprechungsleiter ein Mal zu stark vom Thema betroffen ist, übernimmt ein allparteiischer Moderator die Leitung.

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